• Speziell von Lichtdesignern entwickelte Leuchtmittel - Glühbirnen

    Ein echter Hingucker!

    Licht war schon immer ein besonderes Gut der Menschen. Zunächst war es das offene Feuer, das zur Nahrungszubereitung, zum Wärmen und eben dem Spenden von Licht diente. Öllampen beleuchteten zu Zeiten Jesu und noch viel länger die Häuser. Erst 1879 wurde die Glühlampe mit Kohlefaden von Thomas Alva Edison zum Patent angemeldet. Seither hat sich an der Technik einer Standard-Glühlampe nicht viel geändert. Aber viele Formen und andere Beleuchtungsarten sind hinzugekommen. Neben der Glühlampe gibt es nämlich beispielsweise noch Halogenlampen, Leuchtstofflampen oder Kompakt-Leuchtstofflampen (= Energie-Sparlampe). Jede Lampe hat zudem einen Sockel mit unterschiedlichsten Bezeichnungen wie E 14, T12 oder B15d. Auch die Leistung der Lampen variiert zwischen 15 und mehreren hundert Watt. Nicht jede Lampe darf man in jede Leuchte schrauben, sonst qualmt es, das heißt, das Gehäuse fängt im schlimmsten Fall an zu schmelzen. Wie man sieht, kann man selbst ganz schön ins Schwitzen kommen, wenn er oder sie auf der Suche nach dem richtigen Leuchtmittel ist.

    Glühlampe

    Glühlampen haben heute nicht mehr einen Kohlefaden wie bei Edison, sondern einen Wendel aus Wolframdraht. Dieser ist einfach oder doppelt gewendelt und kann bis zu einem Meter lang sein. Im Inneren des Glaskolbens befindet sich entweder ein Vakuum oder eine chemisch inaktive Gasatmosphäre. Meist handelt es sich hierbei um ein Gasgemisch aus Stickstoff und den Edelgasen Argon oder Krypton. Durch das Edelgas wird bei gleichem Stromverbrauch mehr Licht erzeugt. Der größte Teil der Energie geht jedoch als Wärme verloren. Bei einer normalen Glühlampe wird nur etwa 5 Prozent der eingesetzten Energie in Licht umgewandelt. Die Lebensdauer einer Glühlampe wird mit 1.000 Stunden beziffert. Bei der im Privathaushalt üblichen Brenndauer von etwa 3 Stunden pro Tag, muß die Glühbirne somit einmal im Jahr ausgetauscht werden. 

    Dabei hat das häufige Ein- und Ausschalten des Lichts, ganz im Gegensatz zur Energie-Sparlampe, keinen Einfluß auf die Lebensdauer der Glühlampe. Um die Hälfte verkürzt wird die Lebensdauer jedoch durch eine konstante Überspannung von 5%. Sie beträgt demnach nur noch 500 Stunden. Normalerweise sind Glühlampen für eine Netzspannung von 230 V ausgelegt. Liegt die Netzspannung ständig darüber, fallen die Glühlampen schneller aus. Abhilfe schafft eine Glühlampe für 240 V oder das Vorschalten eines Dimmers (Standard-Phasenanschnitt-Dimmer). 

    Das Wort "Birne" kann eigentlich aber nur für Allgebrauchslampen verwendet werden, denn es gibt auch kerzen- oder tropfenförmige Glühlampen. Diese werden häufig auch als Stilmittel an Leuchten eingesetzt. Meist auch keine Birnenform haben Reflektorlampen, die sich durch einen teilverspiegelten Kolben auszeichnen. Dadurch wird das Licht auf ein bestimmtes Objekt gerichtet. Weiterhin kann der Glaskolben klar oder matt sein. Im ersten Fall ist der Glühdraht sichtbar und kann leicht blenden, im zweiten Fall ist die Blendwirkung geringer. Zudem gibt es noch weiß opalisiertes Glas, farbig getöntes Glas, Rotlicht in den Dunkelkammern oder Schwarzlicht, wie man es aus Diskotheken kennt. 

    Wegen des hohen Energieverbrauchs sollen Glühlampen nach und nach vom Markt verschwinden. Seit September 2009 sind Glühbirnen ab 100 Watt verboten. Bis 2016 sollen sämtliche Glühbirnen, aber auch Halogenlampen vom Den kompletten Stufenplan können Sie sich hier anschauen.

    Sockelbezeichnungen

    Sind die Formen und Farben auch verschieden, die Fassung ist allen gleich. Den Schraubsockel gibt es in fünf Größen, immer mit dem "E" für Edisongewinde und dem Durchmesser in Millimetern. Die kleinste Fassung, E 5,5 verwendet man für Modelle und Spielzeug. Bei der Fahrradbeleuchtung und bei Kontrolllampen kommen Glühlampen mit einem Schraubsockel E 10 zum Einsatz. Mit normaler Netzspannung und vor allem in kleineren Leuchten werden Glühlampen mit der Bezeichnung E 14 verwendet. Leuchtmittel in der Standardgröße E 27 schraubt man in Wandleuchten oder Deckenleuchten. Sind Leistungen von 300 bis 1000 Watt gefragt, wird der Sockel größer. Die Bezeichnung lautet dann E 40. Bei kleineren Lämpchen für Fahrrad oder Taschenlampe findet man auch Glühlampen mit Bajonettsockel. Ein kleiner Bajonettsockel wird mit B15d, ein größerer mit B22d benannt (siehe Abbildung).



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